In diesem Teil unseres Projektes „Ideen für internationale Airlines während und über die Krise hinaus“ geht es um die Fragestellung „Weitere Sofortmaßnahmen die Luftfahrtgesellschaften ergreifen können, um im Rahmen der Krise einen regulären Flugbetrieb wieder zu ermöglichen“.

 

Bisher haben die Luftfahrtgesellschaften und die Luftfahrtbranche Maßnahmen getroffen, wie wir sie aus unserer Wahrnehmung der aktuellen Situation in wesentlichen Teilen beschrieben haben. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt (Anfang Mai 2020) ist nicht erkennbar, welche kurzfristigen Lockerungen es für die Luftfahrtgesellschaften geben wird – und vor allem wann. Daher stellt sich die Frage, welche – über die bisherigen hinaus gehenden – Sofortmaßnahmen die Luftfahrtgesellschaften ergreifen können, um im Rahmen der Krise einen regulären Flugbetrieb wieder zu ermöglichen. 

 

Hierzu haben wir die folgende Ideen entwickelt, die nachstehend im Detail beschrieben werden:  

  • Gestaltung des Umfeldes eines Flugzeuges – im Wesentlichen den Flughafen und dessen Betrieb. 
  • Modifikationen innerhalb der Kabine. 
  • Neue und erweiterte Technologien. 
  • Änderungen bei Essensausgabe bzw. Verpflegung. 
  • Kooperationen mit der Tourismusbranche und optimierte Preisstrukturen. 
  • Kommunikation mit den Anlegern. 
  • Einkauf und Steuererleichterungen. 

 

Die hierzu von uns entwickelten Ideen zeigen konkrete Möglichkeiten auf, die von innovativen Airlines verfolgt werden könnten. NEURONprocessing ist jederzeit in der Lage, einzelne Ideen weiter zu vertiefen oder / und bis zur Anwendungsreife weiterzuentwickeln. Interessenten aus der Luftfahrtbranche setzten sich einfach mit uns in Verbindung

 

Die Kabine  

Offensichtlich kann ein Teil der Lösung für die wesentliche Sicherheit von Passagieren im Kern nur im Inneren der Kabine liegen. 

 

Fluggäste sind im Prinzip in der Kabine eingeschlossen, was gleichzeitig auch einen Teil der Lösung beinhaltet:  

Im Sinne eines Reinraumes, in den nur jemand hineinkommt, der zuvor getestet und vor dem an Bord gehen desinfiziert wurde / bzw. sich desinfiziert hat. 

Eigene Luft über Sauerstoffmasken einatmen und Absaugen der Atemluft über die Lüftung 

Eine Idee ist, Sauerstoffmasken während des Fluges zu tragen und für eine darauf abgestimmte optimierte Luftzirkulation zu sorgen. Dieses ließe sich eventuell darüber erreichen, die Luftdüsen der Lüftung auf Absaugen zu stellen, wobei die abgesaugte Luft entsorgt oder sicher gereinigt werden muss. Hierfür könnten neue und erweiterte technische Lösungen zum Einsatz kommen, wie sie im nachstehenden Punkt „Neue und erweiterte Technik“  beschrieben werden. 

 

Neue und erweiterte Technik  

Im Zuge der Absicherung der Flugzeugkabine, muss auch über die Installation neuer und die Modifikation bestehender Technik nachgedacht werden. 

Es gibt viele Möglichkeiten der Auf- und Umrüstung bzw. technischen Erweiterung und Umkonfiguration von Systemen. Diese werden im weiteren Verlauf unserer Ideenentwicklung beschrieben. 

Eine Idee ist die Entwicklung und Adaption eines „Live-Detection System“ des Virus (Echtzeit-Erkennung). Auch in Zukunft – über Corona hinaus – wird so ein System von großem Nutzen sein. 

Ein solches System wäre etwas revolutionär Neues, das tatsächlich von großer Hilfe ist – wenn nicht gar die entscheidende Lösung für das Fortbestehen der Luftfahrt, wie wir sie kennen. 

Derzeit evaluiert NEURONprocessing die Realisierbarkeit eines derartigen Systems auf Basis detaillierter Daten aus unserer Ideation. Interessenten aus der Luftfahrtbranche oder interessierte Hersteller bzw. Entwicklungspartner für ein solches System, setzten sich einfach mit uns in Verbindung. 

 

Das Nachdenken 

Die aus unserer Ideenentwicklung hervorgehenden Ideen, sollten in der Luftfahrtbranche einen kreativen Prozess des Nachdenkens über unsere Lösungsansätze auslösen. Und zwar in Verbindung mit einem nachgelagerten Engineering, um herauszufinden wie diese Ideen zu realisieren sind.  

Konkret geht es um die resultierenden Folgehandlungen zur Prüfung, Weiterentwicklung und Adaption, sowohl intern und extern – z.B. mit Forschungseinrichtungen oder in Kooperation mit NEURONprocessing. 

 

Das Essen  

Nahrung an Bord sollte vorerst nur aus Tuben verwendet werden, um so keine Stoffe aufzunehmen, die zuvor in der Luft gewesen sind 

Hierfür eignen sich z.B.: Quetschies, Mahlzeiten aus der Raumfahrt, etc.. Diese Idee könnte neuen Innovationen der Nahrung für die Luftfahrt der Zukunft Raum gegeben. Hierüber könnten Fluggesellschaften den Gedanken und die Notwendigkeit von gesünderem Essen kommunizieren – ggf. zum Anbieter in diesem Bereich werden (Diversifikation). Siehe hierzu auch > Public Innovation (erscheint in Kürze). 

Eine weitere Option wären gut abgepackte Essensrationen, die vorsichtig eingenommen werden. 

 

Die Trennwände  

Eine weitere Idee ist, zusätzliche Trennwände in Flugzeuge einzubauen und diese ggf. durch kontaktlose Automatiktüren „hermetisch“ abzutrennen. 

Diese könnten bereits futuristisch gestaltet werden, wie in der Enterprise (Star Trek) und auch mit dem gleichen Geräusch einhergehend (> Futuristisches Ambiente und Reiseflair / erscheint in Kürze).  

 

Tourismus & Preise 

Die Luftfahrtgesellschaften können in Zusammenarbeit mit der ebenfalls stark betroffenen Tourismusbranche attraktive Pakete für Geschäftsreisende und Urlauber entwickeln, die bereits jetzt gebucht werden können.  

Selbst wenn derzeit noch nicht ersichtlich ist, wann die gebuchten Pakete tatsächlich genutzt werden können, wären diese gleich nach der entsprechenden Lockerung der aktuellen Einschränkungen anwendbar.  

Um die Kunden zur Buchung zu animieren, ist eine kostenlose und zeitlich flexible Stornierung mit Rückerstattung sämtlicher Kosten bzw. die Möglichkeit zur Umbuchung selbstverständlich.  

Hierbei gilt der Gedanke, dass Fluggesellschaften und die Tourismusbranche eng kooperieren, um das Optimum für beide Branchen herauszuholen.   

 

Anleger 

Die Anleger der Branche sollten in die Zukunftsprojekte der Luftfahrtgesellschaften investieren, um auch in den kommenden Jahren noch Gewinne einfahren zu können. Siehe hierzu die Ideen in 4. Optimum (erscheint in Kürze). 

 

Regional 

Die Luftfahrtgesellschaften können verstärkt auch wieder kleinere, regionale Flughäfen anfliegen, um eine größere Ansammlung von Fluggästen auf den großen Hubs (Luftfahrt-Drehkreuzen) zu vermeiden.  

Es werden wieder mehr Punkt zu Punkt (Point to Point) Verbindungen in den Flugplan aufgenommen, um unnötiges Umsteigen zu vermeiden und Wartezeiten zu reduzieren (> Kleinere Jets / erscheint in Kürze).  

Hierfür können auch Militärflughäfen in Betracht gezogen werden, sofern diese einen Mischbetrieb (zivil / militärisch) erlauben. 

 

Einkauf  

Zudem ist es ratsam für die Luftfahrtgesellschaften die aktuelle Situation zu nutzen, um jetzt günstige Kerosin-Preise mit Anbietern bzw. Lieferanten zu vereinbaren.   

Hierdurch können teilweise, die durch die Krise entstandenen finanziellen Verluste, in den Folgemonaten ausgeglichen werden. 

 

Steuererleichterungen  

Generell kommt man um temporäre Steuererleichterungen bzw. Subventionen für die Luftfahrtbranche nicht herum, um deren Fortbestehen zu gewährleisten. 

 

Im nächsten Teil unseres Projektes „Ideen für internationale Airlines während und über die Krise hinaus“ geht es um die Fragestellung „Möglicher Zeitraum der kritischen Phase der Pandemie für die Luftfahrtgesellschaften“ – sprich, erste innovativen Ideen, um die aktuelle Situation konstruktiv und zukunftsorientiert weiterzuentwickeln.

In diesem Teil unseres Projektes „Optimales digitales Lernen während und über die Krise hinaus“ geht es um die Fragestellung „Welche Maßnahmen können deutsche Schulen und Bildungseinrichtungen ergreifen, um kurzfristig den Bildungsbetrieb aufrechtzuerhalten“.

 

Zunächst einmal ist die in unserem 1. Teil beschriebene aktuelle Situation eine gute Ausgangsbasis – denn Not macht bekanntermaßen erfinderisch. Es gilt das Prinzip: es ist besser etwas zu tun, als gar nichts zu tun, auch wenn man ggf. über das Ziel hinaus schießt. Zum Beispiel das unkoordinierte „Überfluten“ mit Aufgaben an Schüler durch einzelne Lehrer – ohne Absprache untereinander.

Nach dieser ersten Phase der Krise gilt es nun, die weiterführenden Möglichkeiten zu bündeln und zu strukturieren. Hierfür braucht es eine „Blaupause“, ähnlich unserem Lösungsansatz, den wir hier im weiteren Verlauf beschreiben. Die Besonderheit und Qualität unserer Lösung liegt darin, dass diese auf ein zukünftiges Optimum des digitalen Lernens – über die Krise hinaus – ausgerichtet ist und keine politische Agenda verfolgt.

Grundsätzlich können alle Beteiligten wie bisher in der Krise weiter arbeiten. Parallel gilt es jedoch entweder unseren oder einen anderen weitsichtigen Lösungsansatz auf den Weg der Umsetzung zu bringen, der als Basis es eine geeignete Lernplattform definiert!

 

Lernplattform als Basis

Es gilt eine bestehende digitale Lernplattform zu nutzen, die nachstehend beschriebene Kriterien erfüllt – oder auf kurze Sicht dahingehend ausgebaut werden kann. Im Zentrum stehen digitale Klassenräume als gemeinsamer, zentraler „Speicherort“ für Lernmaterial und als Ausgangspunkt für Videokonferenzen. Der bisherige Klassenverband sollte in autarke Lerngruppen unterteilt werden, die sich gegenseitig unterstützen (Größe ca. 5 Schüler). Diese können auch einfacher von Lehrern und Dozenten betreut werden. Generell geht es darum, den Regelbetrieb aufrecht zu erhalten und Strukturen im Tagesablauf nicht aufzuweichen. Hierfür sollten von Pädagogen die optimalen Maßnahmen erarbeitet werden, damit der Impakt der Krise nicht noch größer wird.

 

Lehrer kontrollieren über ein Regelsystem, ob und wie die Schüler gearbeitet haben:

  • Eine Art wohlgemeintes Kontrollsystem, damit kein Schüler „hinten runterfällt“.
  • Dies ist nötig, da viele Schüler beziehungsweise Lernende nicht immer in der Lage sind, alleine zu lernen und sich nicht alleine auf eine Aufgabe fokussieren können.
  • Hier ist es nötig, dass ein Lehrer / Dozent einschreiten kann, wenn das System ihm ein entsprechendes Feedback liefert.

 

Die in der jetzigen Phase benötigten Plattformen müssen die folgenden Bereiche abdecken (siehe 3. Teil):

  1. Einzelne videogestützte Lerneinheiten
  2. Video Calls in der Gruppe
  3. Gruppenlernchats
  4. Schülerinnen und Schüler per Telefon individuell kontaktieren: Telekommunikation mit Dozenten über relevante Medien für einen zugesicherten Zeitraum x Minuten pro Woche
  5. Zugang über gesammelte Hyperlinks zu Archiven von Software und Lernmitteln, die für zu absolvierende Lerneinheiten wichtig sein könnten (ggf. über den Lernplan hinaus)
  6. Weitreichende Schulungen für Schüler und Teilnehmer in Medienkompetenz
  7. Freizeitchats
  8. Social Digital Meetings zum Austausch zwischen den Schülern (im Klassenverbund).
  9. Sportangebote machen

 

Schüler unterrichten Schüler

Ältere Schüler können jüngere Schüler – nach Vorgaben von Lehrern – unterrichten und dabei selber wachsen. Dies wäre auch international möglich und wäre besonders gut geeignet für Sprachen – zum Beispiel als Sprachtandem mit Muttersprachlern.

 

Der Mensch im Zentrum

Es ist primär von großer Wichtigkeit den Zusammenhalt von Lehrern / Dozenten und Schülern ins Zentrum zu stellen. Wir Menschen brauchen ehrliche Kontakte, bestenfalls physisch. Ist dies nicht möglich, so muss ein möglichst optimales, plattformbasiertes „virtuelles Abbild“ geschaffen werden. Hier gilt es auf die Unterstützung der Eltern und Angehörigen zu hoffen, da diese nicht als selbstverständlich vorausgesetzt werden kann.

 

Sich zusammenschließen

Das Zusammenschließen im Verbund von Schulen / Einrichtungen – gegebenenfalls auch städteweise – sollte ermöglicht und gefördert werden. Nicht jede Schule darf „ihr eigenes Süppchen kochen“ und muss von vorhandenen Kompetenzen und Strukturen profitieren.

Darüber hinaus sollten die Verantwortlichen auch bei den Plattformanbietern anfragen, ob eine kurzfristige Schulung des Lehrpersonals  erfolgen kann, um entsprechende Anwendungen optimal nutzen zu können. Anbieter könnten von sich aus auch freie Lizenzen übergangsweise zur Verfügung stellen. Hier ließe sich ein interessantes Gesamtpaket schnüren: Zeitnah eine Plattform aufbauen und den Lehrern eine Starthilfe geben.

Ebenso könnten seröse Nachhilfeanbieter  einbezogen werden.

Jetzt gilt: Wissen teilen und verfügbar machen!

 

Umsetzung

Derartige Plattformen müssten schnellstmöglich aufgesetzt werden, sofern hiermit noch nicht begonnen wurde, um den Lehrbetrieb aufrecht zu erhalten. Es darf nicht bei Aufgabenverteilung via E-Mail und damit einhergehender Strukturlosigkeit bleiben! Die Einführung kann in Wellen erfolgen. Dies dient dem besseren Verständnis der Betroffenen, damit die Schüler und Eltern nicht von einer einmaligen Informationsflut überrollt werden.

 

Ausblick: Lehrer europaweit „fit machen“

Vielleicht könnte man innerhalb eines halben Jahres die gesamte deutsche – oder gar europäische Lehrerschaft „fit“ in diesem Sinne bekommen. Es gibt bereits massenweise sinnvolle und in der Bedienung leicht zu erlernende Anwendungen / Plattformen, die entsprechend dokumentiert und erprobt sind. Wenn jeder Lehrer in einem halben Jahr mit den vier Kernelementen Kommunikation, Webinare, Informationsgenerierung und Informationsverteilung vertraut gemacht wird, wäre dies ein sehr großer Schritt, den „Tanker Schule“ in die richtige Richtung zu navigieren – dies würde auch eine große mentale Last von den Lehrern nehmen.

 

Im nächsten Teil unseres Projektes „Optimales digitales Lernen während und über die Krise hinaus“ geht es um die Fragestellung „Optimale Werkzeuge, Konzepte und Strukturen, welche die Schulen und Bildungseinrichtungen in Deutschland aufbauen können, die auch über die Krise hinaus zukunftsträchtig sind“.